Johann Adam Amend

Mann - (19 Dezember 1811 - 24 Oktober 1888)

Anmerkungen

frühverstorben 3. Josef Matthäus 14.03.1864-28.01.1866 ein Jahr zehn Monate alt geworden
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Lorenz Amend
Mutter: Barbara Ank

Familie 1 : Klara Weiß
  1.  Maria Anna Juliana Amend
  2.  Maria Theresia Amend
  3.  Josef Christian Amend

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Magdalena Bau

Frau - (17 Mai 1731 - 13 September 1774)

Anmerkungen

"Magdalena Löhr dicta Bauin", genannt also Bau und nicht Löhr. Vielleicht unter beiden Namen geführt. Dickes Zeichen der Unehelichen vor dem Namen auch im Eheeintrag, und Eintrag "filia naturalis Simonis Bau, von Marg: Löhrin". Im Eheanhang sogar "filia spuria". Dazu Geschichte aus den "Secreta": "Anna Margaretha Löhr, geboren 1706 als eheliche Tochter des Christoph Löhr und der Anna Maria (siehe Buchstabe L.), wurde von dem ledigen Simon Bau schwanger, der 1739 Agnes Winker heiratete. Anna Margretha Löhr heiratete danach Johann Michael Kaiser, Schäfer auf dem Schafhof; die Tochter wurde 1731 geboren und Magdalena getauft; sie heiratete 1753 in Bronnbach Johann Michael Matzer, Zimmermann. Hier muss eine Unterscheidung gemacht werden: Die eine Linie führt zu Simon Bau und Anna Margaretha Löhr, die er geschwängert hat, und zu den Nachkommen des Zimmermanns Johann Michael Matzer - und die andere Linie führt zu Johann Michael Kaiser und jener Anna Margaretha Löhr, die heirateten, und ihrer Tochter Barbara Kaiser, die Laurentius Herold, Müller in Bronnbach, heiratete; und wiederum die dritte Linie muss Simon Bau und seine eigentliche Ehefrau Agnes geborene Wincker sein, deren Nachkommen Andreas und Burkhard Bau sind."
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Simon Bau
Mutter: Margaretha Löhr

Familie 1 : Hans Michael Matzer
  1. +Barbara Matzer
  2.  Hans Michael Matzer
  3.  Franziska Matzer
  4.  Anna Margaretha Matzer
  5.  Anna Maria Matzer

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Konrad Bayer

Mann - (12 April 1797 - 16 Dezember 1865)

Anmerkungen

starb ledig mit 68 Jahren, einen Monat nach dem Vater
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Jörg Bayer
Mutter: Anna Margaretha Oetzel


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Maria Anna Benz

Frau - (30 Juni 1826 - 28 August 1863)

Anmerkungen

Taufpatin war Tante Maria Anna Benz, die Frau des anderen Mittelhofer Pächters Franz Josef Dorbath, die im Taufbuch fälschlich als Mutter der beiden Bronnbacher Benz-Kinder firmiert. Starb ledig mit 37 Jahren
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Franz Adam Benz
Mutter: Anna Barbara Reuß


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Georg Kaspar Boller

Mann - (1802 - 31 August 1878)

Anmerkungen

geboren in Schwaben oder Bayern? Oder doch Reicholzheim? Beides von Urenkelin Kaye Soulsby in Rootsweb angegeben. Wahrscheinlich aber in Mömlingen/Odenwald (so auch Bischof S. 84), denn dort war der Vater Revierförster. Als eigenen Beruf in Australien angegeben: Weinbauer in Reicholzheim. Als jüngste zwei totgeborene oder gleich gestorbene, ungetaufte Zwillingsmädchen am 29.12.1845. Auch laut Staatsarchiv 1854 ausgewandert nach Australien - eventuell zusammen mit Georg Lorenz Bick und Familie. Ein Bericht, im Internet gefunden, in dem auch die Caesar erwähnt wird, mit dem die Bollers fuhren: "Die Auswanderung. Mit Ludwig Staadter und seiner Familie kamen 1849 auf dem Schiff PARLAND die beiden Winzer Andreas und Franz Meth aus Neudorf im Rheingau (heute Martinsthal) in Neusüdwales an. Ferner trafen dort die Weinbauern Caspar und Louise Schipp aus Eltville, Johann Christoph Marquardt aus Hoefeld (?) und Johann Leonhard Roos ausEichel im nördlichen Elsaß ein. Sie alle haben die damals schon „große Weinindustrie" in Australien mit ihrem fachlichen Wissen und Können bereichert. Die deutschen Siedler in der „Sydneyarea" kamen zum Teil aus Silesia (Schlesien) und waren Lutheraner. Die Berufskollegen aus dem Rheingau, von der Mosel und aus Frankreich verhalfen dem australischen Weinbau zu seiner guten Entwicklung. Schließlich haben deutsche Siedler hier Pionierarbeit geleistet. In den australischen Weinbaugebieten gibt es Städte mit dem Namen Hahndorf, Lobethal, Tanunda und weitere, vondeutschen Siedlern gegründet. Eine große Zahl ihrer Nachkommen halten die Traditionen aufrecht und haben ihre Sympathien für Deutschland und die Heimat ihrer Vorfahren bewahrt.
Die Einwanderer in Australien mußten in ihren Herkunftsländern angefordert oder geworben werden. Benötigten die etwa 200 Arbeitgeber (Weinbaubetriebe) Fachkräfte, so mußten sie die Erlaubnis für die Anforderung der erforderlichen Familien, die sie nach Australien holen wollten, beantragen. Der zuständige Einwanderungsbeauftragte mußte die Anträge befürworten. Für die Rekrutierung geeigneter Familien war der Hamburger Konsul für Australien verantwortlich, der wiederum seine Agenten in den Weinbaugebieten beauftragte. Die wichtigste Anforderung an die Einwanderer war, daß sie einen Beruf ausüben konnten, den es in Australien nicht gab, also Wein- oder Olivenanbau.
Von 1849 bis 1856 trafen 800 deutsche Einwanderer, mit Familienangehörigen 2800 Personen, in Australien ein. Die ersten Auswanderschiffe in diesem Zeitraum waren CAESAR, PARLAND und MARBS. Ludwig Staadter mit Frau und Kind befanden sich auf der PARLAND. Die deutschen Einwanderer hatten Weinbau-Berufe. Sie stammten aus Weingegenden in Südwestdeutschland „speziell aus dem Rheingau in Nassau" und aus Gegenden entlang und nördlich des Rheines, aus Württemberg und von den „Tauber-Bergen in Nordbaden, auch den Main entlang bis Frankfurt und dann weiter bis Bayern". Eine kleine Anzahl von Familien aus dem nördlichen Hessen und Süd-Thüringen. 457 Auswandererfamilien waren katholisch, 345 protestantisch, zwei unbekannt.
Als der Kapitän der PARLAND bei der Überfahrt von Hamburg nach Sydney im Jahr 1849 die Ehen von 12 Auswanderer-Paaren schloß, wurden historisch-soziologische Fakten offenkundig. Nach den einschränkenden Heiratsvorschriften in den damaligen deutschen Ländern wurde keine Heiratserlaubnis erteilt, wenn das Paar nicht über ein gewisses Vermögen verfügte. Ludwig Staadter und Elisabeth Harff waren dabei — die Eheschließung ist im Bordbuch beglaubigt.
Die offensichtliche Hoffnungslosigkeit der wirtschaftlichen Situation im australischen Hochland zusammen mit den Regulationen von 1853 hatte die Auswanderung von Winzern und weiteren im Weinbau üblichen Berufen sehr attraktiv gemacht. Diese wurden Fachkräfte in den großen und kleinen Weingütern. Manche von ihnen machten es den Pionieren des dortigen Weinbaues nach: sie sahen sich im Süden und Westen des Kontinents um und wurden dort selbständig, wo vorher noch Schafe grasten und heute Top-Weine wachsen.
Prämien und Probleme
Die deutschen Einwanderer wurden finanziell unterstutzt Diese finanzielle Hilfe war 1835 bis 1837 auf Weinbauern ausgeweitet worden, was allerdings von Großbritannien zunächst unterbundenwurde. Erst 1847 fand die Wiedereinführung eines solchen Schemas Zustimmung. Für die Kinder gab es zuerst keine Prämien, doch ließen die Richtlinien von 1853 auch Zahlungen für Kinder vom1bis 14 Jahren zu. Die Folge war, daß zwischen 1855 und 1856 größere Familien in Australien einwanderten. Die Überfahrt wurde für die deutschen Einwanderer bezahlt. „Für jeden Mann und jede verheiratete Frau über 14 Jahre" gab es eine Prämie der staatlichen Kolonialbehörde: Pro Person 6 Pfund und 10 Shilling.
Mit den Einwanderern wurden Vertrage geschlossen. Sie sollten unter anderem verhindern, daß vom Agenten mit Hilfe kolonialer Geldmittel viele verarmte Leute, die nicht Englisch konnten, nach Australien gebracht wurden. Diese konnten leicht eine Bürde für die Gemeinschaft werden, wenn nicht genügend Arbeit vorhanden war. Ein Beispiel dafür waren die Passagiere des Schiffes ST. LUDWINA im Jahre 1855, Italiener und Schweizer, die halbverhungert, ohne einen Penny, in Sydney ankamen, angeblich weil sie der Kapitän ausgebeutet hatte. Weil geringe Nachfrage für ihre Arbeitskraft die Lage noch verschlimmerte, nahm sie ein katholischer Priester in seine Obhut und schrieb für sie an die Einwanderungsbehörde. Gegen den Kapitän wurden Beschwerden eingereicht, aber es konnte wenig getan werden, um die Situation zu entspannen.
Den unterstützten deutschen Einwanderern ging es im Allgemeinen viel besser, weil die Arbeitgeber von Einwanderungsbeamten überprüft wurden. Sie waren Gentlemen, auf die man sich verlassen konnte. Sie befolgten die Vorschriften und schufen geeignete Bedingungen für ihre Mitarbeiter.
Es gab immer wieder Einwanderer, welche nicht die Arbeiten ausführen konnten, für die sie nach Australien geholt worden waren. Sie waren nicht einmal im Weinbau tätig, wofür sie bestimmt waren und die Prämie erhielten. Erst nach der Ankunft stellte sich heraus, daß viele von ihnen Tagelöhner waren, andere Bäcker, Müller, Schuhmacher, Maurer, Stellmacher, Zimmerleute, Gärtner, Leineweber, Uhrmacher, ja sogar ein Damenschneider war dabei. Offensichtlich hatten sie in ihrem Vertrag falsche Angaben gemacht. Dies gilt auch für Einwanderer auf der PARLAND im Jahre 1849, von denen zwei über 50 Jahre alt und andere krank und arbeitsunfähig waren.
Die Einwanderungsbehörde verfolgte den weiteren Lebensweg der Siedler des ersten Schiffes. Dies wurde später wahrscheinlich nicht mehr getan. Es kann auch sein, daß die Arbeitgeber, je weiter sie von Sydney weg waren, sich umso freier fühlten, die Weinbauern auch für jede andere Arbeit einzusetzen. Dann wurde die Prämie erst bezahlt, wenn der Weinbauer zufriedenstellend beschäftigt wurde. In wenigen Fällen waren Tod oder Konkurs des Arbeitgebers Grund dafür. Auch in diesen Fallen erfolgte eine spätere Prämienzahlung.
Krankheiten unter den Einwanderern waren nicht auszuschließen, besonders tragisch die „Cholera-Schiffe" CAESAR und PARLAND im Jahre 1855. Die Schuld für die fünf Todesfalle unter den Passagieren wurde nach der Borduntersuchung auf die Beschaffenheit der dürftigen Ventilation zurückführt. Der sachverständige Doktor tat alles, was er unter diesen Umstanden tun konnte. Fünf Kinder waren verwaist. Eine vierköpfige Familie war auf das dritte Auswandererschiff MARBS ausgewichen." ...
www.historische-eschborn.de/html/body_auswanderung.html
[Kaye Soulsby via Rootsweb, Kirchliches Familienregister Reicholzheim, Auswandererdatenbank, http://www.historische-eschborn.de/html/body_auswanderung.html]

Vater: Elias Boller
Mutter: Rosa Margaretha Heilmann

Familie 1 : Helena Luise Köhler
  1.  Franz Simon Boller
  2.  Maria Luise Boller
  3.  Emma Boller
  4.  Regina Boller

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Maria Anna Döhner

Frau - (11 Juli 1881 - 12 August 1886)

Anmerkungen

wurde fünf Jahre alt
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Balthasar Döhner
Mutter: Apollonia Oetzel


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Katharina Friedlein

Frau - (20 Oktober 1725 - )

Anmerkungen

[Bischof S. 46, Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Hans Adam Friedlein
Mutter: Maria Eva Koch

Familie 1 : Ludwig Baumann
  1.  Hans Simon Baumann
  2.  Tobias Baumann
  3.  Hans Jörg Baumann
  4.  Katharina Baumann
  5.  Ludwig Baumann
  6.  Margaretha Baumann

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Bartholomäus Kaufmann

Mann - ( - )

Anmerkungen

verstorben vor 1862, aus Uissigheim
[nicht Kirchliches Familienregister Reicholzheim, nur Kirchenbuch Uissigheim Anm. via Otto Spengler]

Familie 1 : Franziska Berberich
  1.  Ottilie Kaufmann

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Georg Josef Kimmel

Mann - (14 Dezember 1781 - 21 April 1844)

Anmerkungen

Name zunächst Kümmel, so noch bei Sohn und Enkel. Die Frau war in erster Ehe mit dem Bäckermeister Köhler verheiratet, dessen Bäckerei G.J.Kimmel übernahm
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Martin Kimmel

Familie 1 : Margaretha Amend
  1. +Bernhard Josef Kimmel

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Elisabeth Krug

Frau - (5 November 1819 - )

Anmerkungen

nur Geburtseintrag - verzogen?
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Sebastian Krug
Mutter: Maria Anna Ries


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Martin Speier

Mann - (29 Juni 1723 - 22 Juli 1733)

Anmerkungen

wurde zehn Jahre alt
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Adam Speier
Mutter: Margaretha Winker


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Amalia Winker

Frau - (27 November 1800 - 5 Oktober 1873)

Anmerkungen

bei Bischof wieder Maria Amalia
[Bischof S. 53, Kirchliches Familienregister Reicholzheim]

Vater: Lorenz Winker
Mutter: Katharina Oetzel

Familie 1 : Josef Anton Bick
  1.  Georg Jakob Bick
  2. +Andreas Ludwig Bick
  3. +Hermann Josef Bick

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