[Kirchliches Familienregister Reicholzheim, Gedcom Alain Dorbath]
Familie 1 : Christoph Baumann
vorehelich geboren, legitimiert, ledig gestorben mit 63 Jahren
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]
laut Bischof mit Mann verzogen nach Boxtal
[Bischof S. 73, Kirchliches Familienregister Reicholzheim]
"des Gerichts" - also vom Kloster ernannter Schultheiß von 1763-65, 1769-71 und 1779-81. Im Eheanhang (bei Tochter) auch als "consultor" bezeichnet, was wohl eher Beisitzer als Berater und wahrscheinlich eben den Klosterschultheiß meint. Frühverstorben der Zwilling 4. Martin 08.10.1755-24.06.1756 acht Monate alt geworden
[Kaye Soulsby via Rootsweb, Kirchliches Familienregister Reicholzheim, Liste der Reicholzheimer Bürgermeister]
aus Trennfeld
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim Anm.]
bei Taufe Josephus. Frühverstorben sind, alle von der ersten Frau: 1. Josephus 15.08.1766-13.05.1767 neun Monate, 4. Magdalena 14.07.1770-01.04.1771 acht Monate, 8. Karl Ludwig 22.09.-26.09.1782 fünf Tage alt geworden. Der Josef Speier, der 1803 auf der Liste gegen den Pfarrer Schierstein unterschrieben hatte, die wegen dessen Verhalten bei der Wallfahrt nach Walldürn - erschloss die Tür zur Wallfahrtskirche ab, worauf es zu Tumulten unter den Wallfahrern kam - und einer etwas freisinnigen Sexualaufklärung im religiösen Unterricht der Jugend in Reicholzheim(Punkt c der Befragung) herumging. Deswegen als einer von hundert Zeugen von der daraufhin eingesetzten Untersuchungskommission vernommen, unter der Nummer 77 (mit eingefügter Resolution): "Er habe sich weder unterschrieben noch jemandem den Auftrag hierzu gegeben; bloß das erstemal hätte sein Bub seinen Namen hingeschrieben, ohne dass er etwas davon gewusst, sondern erstbeim Nachhausekommen seines Buben von ihm erfahren habe, weswegen er ihn auch ausgeschimpft hätte; ob die ihm hier vorgezeigte Unterschrift abermals sein Bub Jörg Joseph Speier gemacht, oder solche ein anderer eingeflickt habe, sei ihm unbewusst. b) Er nehme keinen Teil an der Klage und habe an dem Herrn Pfarrer nichts auszusetzen. c) Er wisse weiter von nichts. - Beschluss:Wäre der Sohn des Joseph Speier namens Jörg Joseph auf der Stelle darüber zu verhören, ob er den Namen seines Vaters auch in diese Klageschrift, wie das erstemal bei Verfertigung des Syndikats, eingeschrieben, und hierzu von seinem Vater die Weisung gehabt habe. - Der gleich erschienene Jörg Joseph Speier ledig [15 Jahre alt] gibt auf den ihm vorgehaltenen Sachverhalt an, dass er lediglich den Namen seines Vaters nur das erstemal auf Zureden des Zimmermanns Johannes Knörr, welcher gesagt, er solle nur den Namen seines Vaters schreiben, es habe nichts zu sagen, weil noch mehrere Buben sich für ihren Vater unterschrieben, hingeschrieben hätte; da wirklich auch noch andere Buben dabei gewesen wären, welche sich gleichfalls namens ihrer Väter unterzeichnet hätten, unter denen er sich noch des Anton Haas ledig entsinne; was die gegenwärtig ihm vorgezeigte Namensunterschrift seines Vaters belange, wisse er davon gar nichts, habe selbe auch nicht geschrieben, und würde sich solches auch nicht unterstanden haben, weil er schon wegen des ersten Mals von seinem Vater ausgeschimpft worden wäre. præ. affirmat. [beglaubigt]" Die Aussage des Sohnes als wichtig vom Protokollanten angestrichen
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim, Staatsarchiv Wertheim: Dokument Signatur-Nr. R-H 2-28]
hatte 1803 auf der Liste gegen den Pfarrer Schierstein unterschrieben, die wegen dessen Verhalten bei der Wallfahrt nach Walldürn - er schloss die Tür zur Wallfahrtskirche ab, worauf es zu Tumulten unter den Wallfahrern kam - und einer etwas freisinnigen Sexualaufklärung im religiösen Unterricht der Jugend in Reicholzheim (Punkt c der Befragung) herumging. Deswegen als einer von hundert Zeugen von der daraufhin eingesetzten Untersuchungskommission vernommen, unter der Nummer 40 (Stophel Dertingers Wittib). Sie scheint vom Schwiegervater Johannes Dertinger zu der Unterschrift geworben worden zu sein. Ihre Aussage und die ihres Sohnes widersprechen diesem Eindruck allerdings: "Sie habe gestern schon mit ihrem ledigen Sohn Andreas Dertinger vorgesprochen, und wiederhole nochmals, dass weder sie und noch weniger ihr Sohn als ein lediger Bursch ihre Namensunterschriften geschrieben oder hierzu jemand anderen beauftragt hätten; dass also beide ihr vorgezeigte Unterschriften, nämlich Stophel Dertingers Witwe und Christoph Dertinger jung, fälschlich eingeschrieben worden sein. Sie nehme an dem ganzen Handel gegen den Herrn Pfarrer keinen Anteil mehr; das aller erstemal hätte sie bloß ihren Namen wegen der Walldürner Wallfahrt von ihrem Sohn hinschreiben lassen, diesmal aber habe sie mit der Sache nichts mehr zu tun, und der Herr Pfarrer sei ihr recht."
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim, Staatsarchiv Wertheim: Dokument Signatur-Nr. R-H 2-28]
gefallen in Loos (bei Arras/Nordfrankreich), in einer "Schlacht 19xx", ledig 24 Jahre
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]
starb ledig mit 29 Jahren - in Wien
[Kirchliches Familienregister Reicholzheim]